Das Tischtennis-Jahr 2016

VM. 1: Detlef Schmidt vs. Dieter Hartmann
VM 2: Hajo Pitzler vs. Eberhard Cramme
Der harte Kern der Jugendmannschaften
Die Vereinsmeister der Jugend
Roxana in der Presse
Die Fünfte Mannschaft
Die Dritte Mannschaft
Die erste Mannschaft
Detlef Schmidt, Turnierdirektor

Die Tischtennissparte des SV Gehrden

 

 

Nach zuletzt sechs Teams meldete Spartenleiter Dieter Hartmann in der laufenden Saison noch fünf Mannschaften zum Spielbetrieb an, zusätzlich, was sehr erfreulich ist, auch zwei Jugendmannschaften. .

Die Spielzeit 2015/16 endete für die meisten Mannschaften unterhalb der gesteckten Erwartungen, trotzdem konnte man sich mit den Ergebnissen irgendwie arrangieren, kein Team stieg ab, aber auch nicht auf. So hatte man für die nächste Saison doch auch wieder Ziele, die man braucht, sich zu motivieren.

Für die in der Kreisklasse 3 gemeldeten zwei Viererteams war schon erfreulich, nicht auf den letzten Plätzen gelandet zu sein, die in Kreisklasse 1 und 2 spielenden Mannschaften konnten mit einem gesicherten Mittelfeld zufrieden sein. 

Während für diese oberen Mannschaften die neue Spielzeit mit altbekannten Gegner begann, mussten man sich ab der 3. Mannschaft mit zum Teil völlig unbekannten Teams auseinander setzten. Es bleibt manches Mal rätselhaft, nach welchen Kriterien Staffelleitungen die Zusammensetzungen „auswürfeln“. Aber alles Jammern ist am Ende zwecklos. Die Viererteams hat es hier besonders hart getroffen. Gerade einmal jeweils eine Mannschaft befindet sich auf Augenhöhe, die Spieler aller anderen Teams gehörten in der Vergangenheit weitaus höheren Mannschaften mit den entsprechenden TTR-Werten an. So fand sich die Vierte nach der „Halbzeit“ auf dem vorletzten Platz wieder, dank des Sieges gegen die Fünfte von Langreder. Die Fünfte hoffte auch auf ein ähnliches Ergebnis, leider machte die Grippewelle die Hoffnung auf einen Sieg gegen den Tabellenletzten Harkenbleck zunichte. 

Die Zweite und Dritte waren mit einem 4. Platz zufrieden, die erste Mannschaft konnte sich zum Schluss noch einmal  steigern und beendete die Halbserie auf dem Relegationsplatz 2. Alle Teams mussten verstärkt auf Spieler der unteren Mannschaften zurückgreifen, die sich dabei recht beachtlich schlugen. 

Die Vereinsmeisterschaft der aktiven Spieler wurde erstmals in zwei Gruppen ausgetragen. Bei den Spielern mit einem TTR-Wert unter 1200 konnte sich überraschend der älteste Spieler der Sparte, Eberhard Cramme (75) , durchsetzen und gewann vor Nils Gaide ungeschlagen diese Veranstaltung.

Sie hatten nun auch die Startberechtigung für die Meisterschaft der A-Gruppe, mussten dort jedoch den gestandenen Spielern den Vortritt lassen. Hier waren viele Matches hart umkämpft, aber zum Schluss konnte sich Spartenleiter Dieter Hartmann ungeschlagen zum Vereinsmeister gratulieren lassen. 

Erfreulich ging es auch bei den Nachwuchsspielerinnen und Spielern zu. Nicht zuletzt durch die Minimeisterschaften zog es sehr viele spielfreudige Jugendliche in die Halle am Castrum, wo mit Thomas Neitz ein engagierter Trainer recht erfolgreich versucht, den Neulingen das ABC des Tischtennis beizubringen. Auch bei den Jugendlichen wurde eine Vereinsmeisterschaft ausgetragen, an der immerhin 12 Mädchen und Jungen teilnahmen. Um die Leistungsunterschiede ein wenig abzufedern, wurden die vermeintlich besseren Spielern mit einem Punkte-Handicap versehen. Deshalb konnte sich einer der jüngeren Spieler, Tom Lucht, gegen den stärkeren Antonis Siamos auch die Meisterehre holen.

In zwei Staffeln treten ebenfalls diese Nachwuchsspieler an die Tische, bislang allerdings noch mit mäßigem Erfolg. Aber hier wird sich im weiteren Verlauf sicher ihre Klasse gegen die Routine der etablierten Gegner einmal durchsetzen. 

Kurz vor Weihnachen erreichte einer dieser Hoffnungsträgerinnen, Roxana Wonschik,  bei dem stark besetzten Deistercup in Langreder in ihrer Gruppe einen sensationellen 3. Platz, der auch in der Presse entsprechend gewürdigt wurde.

Auf der letzten Spartenversammlung wurde unter anderem beschlossen, neue Trikot und Hosen anzuschaffen. Nach den auffälligen roten Leibchen, gesponsert von REWE,  sollten es dieses Mal dunkelblaue Hemden werden. Kurz vor Ende der Hinserie wurden diese geliefert, personifiziert mit Namen der Spielerinnen und Spieler auf der Brust. Einige Teams bestritten damit schon ihre letzten Spiele, bei der dritten klappte es allerdings noch nicht ganz-

Ab Januar läuft die Rückrunde und dann wird in dunkelblau wieder an den Tischen angegriffen.

 

 

 

Berichte der Mannschaften:

 

 

                       Fünfte.Mann(und Frau)schaft, Kapitän Eberhard Cramme

 

Die 5. Mixedmannschaft des SV Gehrden ist wirklich nicht zu beneiden, stehen doch die nicht wirklich stärksten Spielerinnen und Spieler in ihren Reihen. So gab es in der Hinrunde 2016/17 sowohl in eigener Halle, aber auch auswärts außer einem Remis nicht zu holen, die Gegner waren einfach übermächtig. Das Unentschieden gegen Laatzen kam allerdings völlig unerwartet und freute die gesamte Mannschaft. Der fest eingeplante Punktgewinn gegen den derzeitigen  Tabellenletzten Harkenbleck fiel der Grippewelle zum Opfer. 

Wenn man bedenkt, dass ein Gegner aus einem Gehrdener Ortsteil auch zwei Klassen höher spielen könnte, gehört schon sehr viel Begeisterung für den Tischtennissport dazu, sich nicht irgendwann einer anderen Sportart zuzuwenden. Positiv ist allerdings, dass die Kameradschaft innerhalb der 

Gruppe stimmt. 

In der Hoffnung, wenigstens immer mit voller Mannschaftsstärke antreten zu können, wird Anfang Januar der Rückrunde in Angriff genommen.

 

 

 

              Die Vierte Mannschaft Kapitän Ralph Tiede

 

die 4. Herren-Mannschaft hatte sich in der 3. Kreisklasse zu beweisen. Aufgrund der Spielstärke der gegnerischen Mannschaften war allenfalls ein Tabellenplatz im unteren Mittelfeld realistisch. Dieses Ziel wurde mit dem achten Tabellenplatz nicht ganz erreicht. Ausschlaggebend hierfür waren fehlende Technik und Cleverness in zahlreichen engen Spielen. Das beste Spiel fand gegen Polonia Hannover statt und endete nach großem Kampf 6 : 6. Wenn es der Mannschaft in der Rückrunde gelingen sollte, ähnlich couragiert und konzentriert zu spielen, könnte der eine oder andere Überraschungspunkt möglich sein. 

 

 

 

 

Dritte Mannschaft, Kapitän Volker Voigt

 

Die 3te Mannschaft hat mit Daniel Schuster einen jungen Spieler aus der 4ten Mannschaft in der neuen Saison integriert. Durch den Wechsel konnten die Doppel innerhalb der Mannschaft neu formiert werden, was sich positiv in den Ergebnissen widerspiegelt. Derzeit belegt die 3te Mannschaft in der Hinrunde der Saison 2016/2017 den 4ten Tabellenplatz und hat als einzige Mannschaft gegen den Tabellenführer gewonnen. 

Auch den Tabellenzweiten konnte unser Team zum Saisonauftakt schlagen. Capitän Volker Voigt ist fest davon überzeugt, dass in der Rückrunde durch hartes Training noch ein oder zwei Plätze nach oben möglich sind.

 

 

 

 

                              Zweite Mannschaft, Kapitän Jan Spremberg

Die Saison 2015/16 konnten wir durch eine hervorragende Mannschaftsleistung mit dem 3. Platz abschließen. Anders als im Fernsehen, haben wir damit keinen Platz auf dem Treppchen oder einen bronzenen Staubfänger gewonnen. Das ist uns aber auch nicht so wichtig, wie es im Punktspiel vielleicht aussehen mag: tief fliegende Schläger deuten hier vielmehr eine unterbrochene Zufuhr von Champagner  und das Ende der Saison an. Überhaupt steht bei uns der Spaß im Vordergrund. In diesem Sinne läuteten wir dann auch Anfang September den Start der neuen Saison ein. Die mit dieser Spielzeit verbundenen sportlichen Erfolge halfen unseren durch den amerikanischen Wahlkampf traumatisierten Seelen durch das Jahr zu kommen. Auf diese Weise gestärkt werden wir auch den kommenden Trauerspielen trotzen, um es uns schließlich wieder im oberen Drittel bequem zu machen.

 

 

  Erste Mannschaft, Kapitän Jörg Bremer

 

 

„Same procedure as last year?“

Beinahe…

Die 1. Mannschaft blieb gegenüber der Vorsaison unverändert. Unser Youngster Marc Schmidt, amtierender Vereinsmeister, rückte aber an Position eins im Team.

Gegen die starken Gäste aus Egestorf und Langreder haben leider in entscheidenden Momenten die Nerven nicht mitgespielt, beide Spiele wurden denkbar knapp mit 9-7 verloren. Dennoch bestand vor dem vorletzten Spiel gegen Empelde die Möglichkeit, auf den 2. Platz zu rücken, und diesmal wurde das Glück gezwungen und mit 9-6 gewonnen.

Auch das letzte Spiel in Ronnenberg wurde siegreich beendet – Weihnachten wird auf dem Relegationsplatz gefeiert.

Im Pokal wurden die ersten beiden Aufgaben ebenfalls wieder erfolgreich gestaltet. Hier winkt mit einem Heimsieg im Januar der Einzug in die vierte Runde.

Großen Dank möchte ich unseren leider zahlreich notwendigen Ersatzspielern aussprechen, die zumeist nicht nur „Lückenfüller“, sondern häufig wichtige Punktesammler waren.

 

 

Gefällt dir dieser Beitrag? Teile ihn mit deinen Freunden auf Facebook, Twitter und Google+